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 Die Feinde

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BeitragThema: Die Feinde   Fr Jun 10, 2016 4:47 pm

Feinde



Aussehen/Gefahr:
Bären haben einen stämmigen, kraftvollen Körperbau, der sie in allen Belangen zu einem gefährlichen Feind machen. Sie können ein Körpergewicht von bis zu 800 Kg erreichen, wobei die Männchen stets deutlich schwerer als die Weibchen werden. Die Kopfrumpflänge beträgt 100 bis 280 Zentimeter. Ein artspezifisches Merkmal ist der muskulöse Buckel über den Schultern, der den Vorderbeinen zusätzliche Kraft verleiht. Allein durch ihr Gewicht sind sie Wölfen im Kampf überlegen, und den Zähnen und Krallen sollte man nicht zu nah kommen. Außerdem sind Bären sehr schnelle Sprinter, was eine Flucht schwer macht, aber sie besitzen nicht die Ausdauer und Wendigkeit eines Wolfs.

Habitat: Sie bevorzugen offenes Gelände wie Tundra, Bergwiesen und Küstenregionen, oft auch in bewaldeten Gebirgsregionen.





Aussehen/Gefahr:
Die Schulterhöhe des Pumas beträgt rund 60–70 cm, die Kopf-Rumpf-Länge schwankt zwischen 68 und 155 cm, wobei ein beinahe 1 m langer Schwanz noch hinzu kommt. Sie wiegen zwischen 48 und 72 kg, aber es wurde darüber hinaus auch schon ein Rekordgewicht von 125 kg gemessen. Das Fell ist kurz, dicht und einfarbig, im Farbton am häufigsten gelbbraun bis rötlich braun oder silbergrau. Neugeborene Pumas haben eine kräftige Fleckenzeichnung, die der Tarnung dient, aber noch während des ersten Lebensjahres verblasst.
Pumas sind sehr beweglich und kräftig und ihre große Stärke ist der plötzliche Angriff aus der Deckung oder von Bäumen. Sie können zwar auch sehr schnell rennen, aber sie würden nicht wie etwa Wölfe ihre Beute hetzen. Im Einzelkampf gegen diese Großkatze würde ein Wolf fast immer unterliegen, da dieser Feind nicht nur mit Zähnen, sondern auch scharfen Krallen kämpft. Außerdem steht er in Körpergröße und Gewicht meist um nichts nach.

Habitat: Pumas sind in nahezu allen Habitaten zu finden: Die Prärie, boreale, gemäßigte und tropische Wälder, Halbwüsten und Hochgebirge gehören allesamt zu den Lebensräumen dieser Katze.





Aussehen/Gefahr:
Ihr beige- bis rotbraunes, dunkel getupftes Fell ist so dicht, dass ihnen auch die schlimmste Winterkälte nichts anhaben kann. Durch ihre Zeichnung sind sie im dichten Wald zwischen den Bäumen perfekt getarnt. Der Luchs kann eine Kopfrumpflänge zwischen 80 und 120 cm, eine Schulterhöhe von 50 bis 70 cm und die größten Exemplare ein Gewicht von bis zu 30 Kg erreichen. Im Vergleich zu anderen Katzen haben Luchse sehr lange Beine und einen verkürzten Schwanz. Der Luchs kämpf, anders wie der Wolf, zusätzlich zu den Zähnen auch mit scharfen Krallen, die tiefe Wunden zufügen können.

Habitat: Luchse lieben Wälder. Dort sind sie mit ihrem getupften Fell zwischen den Blättern und Ästen so gut getarnt, dass man sie so gut wie nie zu sehen bekommt. Nur ganz hoch im Norden wandert der Luchs durch die waldfreie Tundra.





Aussehen/Gefahr:
Der Dachs ist ein kompakter, gedrungener Erdmarder mit einem schlanken Kopf, einer rüsselartigen Schnauze und kräftigen Grabpfoten. Die Körperlänge des Dachses beträgt ungefähr 100 cm und er kann ein Gewicht von bis zu 17 kg erreichen. Typisch für den Dachs ist seine schwarz-weiße Färbung am Kopf. Die rüsselartige Nase ragt mindestens 1,5 cm über die Unterlippe hinaus. Die Vorderpfoten tragen lange und abwärts gebogene Krallen, die zum Graben gut geeignet und doppelt so lang wie die der Hinterpfoten sind.
Dem ausgewachsenen Wolf können diese Tiere nichts anhaben, aber Welpen oder Jungwölfe sollten sich vor Zähnen und Krallen in Acht nehmen.

Habitat: Hügliges, reich strukturierte Landschaften mit Waldungen, Gehölzen oder Hecken. Bevorzugt werden Mischwälder mit einer Strauchschicht.





Aussehen/Gefahr:
Typisch für sie ist der dicke, buschige und sehr lange Schwanz. Er misst bis zu 40 Zentimeter, ist also halb so lang wie der ganze Fuchs. Im Vergleich zur Körpergröße ist er leicht gebaut und kann ein Gewicht von bis zu 15 Kg erreichen. Das dichte Fell kann je nach Unterart eine andere Farbe, von Rotbraun bis weiß, annehmen. Füchse sind im Vergleich zu Hunden oder Wölfen mit ähnlicher Körpergröße viel leichter und schmaler und werden von den Wölfen eher als lästiger Konkurrent angesehen. Nur den Welpen können sie gefährlich werden.

Habitat: Wälder, Wiesen sowie Siedlungsgebiete





Aussehen/Gefahr:
Der Kojote erreicht eine Gesamtlänge von 110 cm, eine Schulterhöhe von 50 cm und das Gewicht kann bis zu 22 kg erreichen. Sein Fell hat keine einheitliche Farbe, sondern variiert zwischen verschiedenen Tönen von Gelbbraun und graubraun. Kehle und Brust sind weiß.
Vom Wolf ist er durch seine deutlich geringere Größe zu unterscheiden, wobei er auch magerer erscheint. Außerdem hat er eine schmalere Schnauze, größere Ohren und kürzere Beine als sein großer Verwandter.
Für den Wolf stellen sie keine sonderliche Gefahr da. Kojoten sind zumeist Einzelgänger und können höchstens den Welpen gefährlich werden. Ansonsten sind sie eher lästige Konkurrenten.

Habitat: Sie haben sich einer Vielzahl von Habitaten angepasst und können sowohl in dichten Wäldern als auch in der Prärie antreffen sein. Wo Wölfe leben, ist meist auch der Kojote anzutreffen.





Aussehen/Gefahr:
Der Vielfraß stammt aus der Familie der Marder und ähnelt diesen auch im Körperbau, aber im Gegensatz zu seinen kleinen Verwandten erreichen diese Tiere eine deutlich größere Schulterhöhe und können auch um einiges schwerer werden. Er misst eine Kopfrumpflänge von 65 bis 105 Zentimetern und kann ein Gewicht über 30 kg erreichen. Das Fell ist lang, dunkelbraun und schützt ihn optimal bei kalten Temperaturen. Der Vielfraß hat sich als Aasfresser einen Ruf gemacht, aber man sollte ihn auch als Jäger nicht unterschätzen. Er kann mit seinem starken Biss sogar junge Rentiere oder Elche erlegen und sich auch gegen Feinde wie Wolf oder Luchs wirksam verteidigen. Zwar sucht er den Kontakt zu anderen Jägern nicht, aber wenn es zum Kampf mit einem jungen Wolf kommt, würde er wahrscheinlich den Sieg davon tragen.

Habitat: Vor allem Nadelwälder oder Gebirgsregionen, aber auch in weitgehend baumlosen Arealen





Aussehen/Gefahr:
Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Primatenarten, die sich nach Aussehen, Größe und Gefahr für andere Tiere sehr stark voneinander unterscheiden. Einige sind friedvolle Pflanzenfresser, aber einige größere Arten können durchaus eine Gefahr für auch große Beutegreifer wie den Wolf darstellen. Aus früheren Zoos oder Tierparks ausgebrochen, konnten sich Affen – entgegen vielen anderen Exoten – relativ gut an das neue Leben anpassen. Konkurrenz stellen sie kaum dar, aber mit scharfen Zähnen und Krallen und dem sehr beweglichen Körper und klugem Verhalten sollte man sich vor ihnen in Acht nehmen.

Habitat: Ihr Verbreitungsgebiet beschränkt sich hauptsächlich auf die großen, unzugänglichen Urwälder.





Steinadler

Aussehen/ Gefahr:
Als einer der größten Vertreter seiner Gattung erreicht der Steinadler eine Flügelspannweite von etwas mehr als zwei Metern. Ihr Gefieder ist von einigen helleren Bändern durchzogen, größtenteils allerdings von der selben dunkelbraunen Farbe, die auch ihre Augen haben. Trotz ihrer Größe sind die Steinadler sehr wendige und elegante Flieger, die sich ihrer Beute in Tiefflug annähern und dann überraschend zuschlagen. Zum töten benutzen sie dabei nicht etwa ihren scharfen Schnabel, sondern die kräftigen Klauen an den befiederten Beinen.
Auch wenn diese Raubvögel einem ausgewachsenen Wolf wenig anhaben können, so wurde doch schon mancher Welpe von ihnen verschleppt.

Habitat: Der Steinadler besiedelt alle halboffenen bis offenen Lebensräume, in denen es Felswände oder dergleichen gibt, um dort nisten zu können. Dichte Wälder hingegen werden von ihm größtenteils gemieden.


Seeadler

Aussehen/ Gefahr:
Wie auch die Steinadler haben Seeadler ein braunes Gefieder, allerdings fehlen bei ihnen die hellen Bänder. Dafür sind sie generell kantiger gebaut und haben einen massiveren Schnabel. Mit einer Flügelspannweite von bis zu 240 cm sind sie nur selten kleiner als ihre Brüder aus dem Gebirge. Jagen Seeadler im Sommer zumeist auch Fische, die sie im Flug von der Wasseroberfläche aus packen, so müssen sie vor allem im Winter auf alternative Nahrungsquellen zurückgreifen und jagen dann neben größeren und kleineren Vögeln auch kleine Säugetiere oder machen den Krähen ihr Aas streitig. Auch Seeadler sind für ausgewachsene Wölfe eigentlich keine Gefahr, können jedoch hin und wieder einmal einen Welpen erbeuten.

Habitat: Seeadler sind an größere Gewässer gebunden und halten sich daher oft in der Nähe von Seen oder Küsten auf, wobei auch Flussgebiete zu ihrem Lebensraum gehören.


Andenkondor

Aussehen/Gefahr:
Diese schwarz gefiederten Riesen gehören zu den wenigen Vögeln, die eine Flügelspannweite von über drei Metern erreichen können. Der rötlichbraune, unbefiederte Kopf wird bei den Männchen von einem wulstigen Kamm gekrönt. Zumeist bedient sich der Andenkonder bei den Kadavern toter Tiere, hin und wieder hilft er jedoch etwas nach, indem er mit seinen mächtigen Schwingen unvorsichtige „Beute“ an Steilhängen zum Absturz bringt.

Habitat: Der Andenkondor bevorzugt Gebirge als Lebensraum.





Große Anakonda

Aussehen/Gefahr:
Diese bis zu neun Meter lange Riesenschlange kann in Ausnahmefällen bis zu 100 kg schwer werden. Sie hat eine braun bis olivgrüne Grundfärbung, welche an der Unterseite ihres Körpers in ein cremeweiß bis hellgelb übergeht. Sie lauert bewegungslos in ihrem Gewässer, um ihre ahnungslose Beute zu packen und anschließend zu erwürgen. Wer sich erst einmal in dem Würgegriff einer Anakonda befindet, der hat kaum eine Chance ihr je wieder zu entrinnen, ob Wolf oder nicht.

Habitat:
Die große Anakonda bezieht wasserreiche, stark bewachsene Lebensräume wie Sümpfe oder langsam fließende Flüsse.


Diamantklapperschlange

Aussehen/Gefahr:
Die Diamantklapperschlange kann bis zu zweieinhalb Meter lang werden und hat graue bis olivgrüne Schuppen, auf die mit weißen Streifen ein rautenförmiges Muster gezeichnet wird. Besonders auffällig ist die Rassel an ihrem Schwanzende, mit der sie ihre Beute ablenkt, bevor sie dieser mit ihren Fangzähnen ihr Gift injiziert. Ein Biss kann sogar für einen ausgewachsenen Wolf den Tod bedeuten. Diamantklapperschlangen kommen erst in der Abenddämmerung aus ihren Verstecken.

Habitat: Die Diamantklapperschlange bevorzugt trockene Wälder als Lebensraum, kann aber theoretisch auch sehr gut schwimmen und ist deshalb nicht nur auf dem Festland, sondern auch auf Inseln zu finden.


Königskobra

Aussehen/Gefahr:
Die Oberseite der mit bis zu fünfeinhalb Metern größten Giftschlange der Welt ist zumeist einheitlich braun gefärbt und am Bauch weiß-gräulich. Nur ihre Kehle hebt sich mit einem auffallendem gelborange ab. Direkt hinter ihrem Kopf hat sie einen schmalen, länglichen Schild den sie ausbreiten kann, wenn sie sich bedroht fühlt. Sie ist in der Lage auf Bäume zu klettern und zu jeder Tageszeit anzutreffen. Ihre Opfer tötet sie mit ihrem Gift und hält sie nach dem Biss solange fest, bis sie bewegungsunfähig sind und verschlungen werden.

Habitat: Die Königskobra bevorzugt bewaldete Habitate in Gewässernähe.


Netzpython

Aussehen/Gefahr:
Der Netzpython kann bis zu sechs Meter lang werden und 75 kg wiegen. Er ist, untypisch für Pythons, relativ schmal und hat einen deutlich abgeflachten Kopf. Auch diese gelb, braun oder schwarz gefärbte Schlange trägt ein Rautenmuster auf ihrem Rücken. Besonders große Weibchen können in Ausnahmefällen Beutetiere mit einem Gewicht von bis zu 60 kg erlegen, was sie auch für den ein oder anderen Wolf gefährlich macht.

Habitat: Netzpythons bewohnen feuchte Wälder und leben häufig in der Nähe von Flüssen oder anderen Gewässern.


Boa Konstriktor (Königsboa, Königsschlange, Abgottboa)

Aussehen/Gefahr:
Je nach Art kann diese Schlange von weiß über rot bis schwarz in allen möglichen Färbungen auftreten, die je nach Temperatur abgedunkelt oder aufgehellt werden kann. Sie wird bis zu dreieinhalb Metern lang und kommt erst Nachts aus ihren Verstecken. Die Beute wird entweder verfolgt oder ihr wird aufgelauert, in jedem Fall wird sie jedoch blitzschnell gepackt und anschließend erwürgt, indem sich die Schlange immer enger um den Brustkorb windet, sobald das Opfer ausatmet.

Habitat: Die Abgottboa siedelt sich in Halbwüsten, aber auch in gut bewachsenen, gewässernahen Gebieten an.



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